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London Before · Now · After
by Ian Whittlesea

London ist eine internationale Metropole, deren Identität ständig neu geschrieben und definiert wird. Angesichts dieser großen Veränderungen wollten wir die Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft dieser Stadt mit Einwohnern erkunden, die sie besonders lieben. London als Geisteszustand. Im Sommer baten wir den Londoner Künstler Ian Whittlesea mitzumachen.

4 N0 C0147

Hatton Cross Station

London Before

„Das Gebiet um die Hatton Cross U-Bahnstation – hier bin ich aufgewachsen, am äußersten Stadtrand von London und zugleich dem ersten und letzten Ort, den ein Teil der BesucherInnen der Stadt zu Gesicht bekommen.“

4 N0 C7480

Wapping

London Now

„Wapping – hier lebe ich jetzt, und hier wachsen meine Kinder auf, ein Ort, der einst am Rande der Stadt lag und jetzt eher neben London zu existieren scheint als Teil von London zu sein.“   

4 N0 C7200

The Budokwai

London After

„The Budokwai – hier hat Yves Klein Judo betrieben, wenn er in den 1940er Jahren in der Stadt war und wo ich selbst Judo lernte, als ich an der Übersetzung seines Buches ‚Les Fondements du Judo‘ (Die Grundlagen des Judo) arbeitete; seit fast hundert Jahren üben hier Menschen japanische Kampfkunst, haben auf der Suche nach Perfektion die gleichen Übungen auf die immer gleiche Art betrieben.“


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Ian Whittlesea (geb. 1967, Isleworth, UK) lebt und arbeitet in London. Seine Arbeit nimmt viele Formen an und reicht von Gemälden über Projektionen bis hin zu Künstlerbüchern, welche die Beziehungen zwischen Text, Bild und Diagramm auf der Seite und in der Realität untersuchen. Inspiriert von konzeptuellen Kunstpraktiken und deren Diskurs, erweitert Whittlesea seine Suche nach den Terrains esoterischer Theorien, indem er sich auf die Zeugnisse okkulter Traditionen wie den Mazdaznan, das Rosenkreuzertum und die Theosophie stützt, um seine konzeptgetriebene Praxis zu informieren.

Im Rahmen der Londoner „Art Night 2017“ lud Ian Whittlesea das Publikum zur Teilnahme an einer beleuchteten Meditation in der Klappenkammer (Bascule Chamber) in der Tower Bridge ein. Sein fortlaufendes Werk „Becoming Invisible“ wurde an den selten zugänglichen Höhlenraum angepasst. Begleitet wurde die erfahrungsintensive und performative Audioinstallation von einer Lichtshow, die von totaler Dunkelheit bis hin zu intensivstem Licht reichte. Das Publikum wurde in Gruppen von je 50 Teilnehmern von der Stimme der Hypnotherapeutin Ruth Sabrosa in die Kammer hinunter geleitet und vom Klang rhythmischer Atmungs- und Visualisierungsanweisungen begleitet. In der Kammer angekommen, wurden die TeilnehmerInnen gebeten, über das Farbspektrum nachzudenken und schließlich in eine weiße Wolke einzutreten, um möglicherweise dauerhaft unsichtbar zu werden.

Chamber Web

Bascule Chamber

Invisible Cover Angle Best Web

„Becoming Invisible“, The Everyday Press, London (erhältlich im Salon für Kunstbuch, Wien)

Vielen Dank Ian Whittlesea!