Login

Du hast noch keinen Account? Registriere dich.
Hast du dein Passwort vergessen

Account erstellen

Durch die Registrierung, akzeptierst du unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Melde dich an wenn du schon einen Account besitzt.

Passwort zurücksetzen

Due to a temporary technical disruption, you can reset your password by contacting hello@vfmk.org.

Beyond the Black Atlantic
Sandra Mujinga, Paulo Nazareth, Tschabalala Self, Kemang Wa Lehulere

755Ldgz1

Die Thematisierung der westlich-eurozentrischen, oftmals von Vorurteilen behafteten Vorstellung von »Blackness« hat in den vergangenen Jahren aufgrund vielschichtiger Ereignisse weltweit an Aktualität und Brisanz hinzugewonnen. Diese Publikation will unterschiedliche künstlerische Positionen zeigen, die Fragen aufwerfen, die für die Mehrheitsgesellschaft relevant sind: Vielschichtigkeit von Identitäten, die Ambivalenz von Sichtbarkeit und Transparenz, die Verdrängung von Geschichte im Unterrichtswesen, um nur einige wenige zu nennen.

35,00 €

  • HERAUSGEBER

    Kunstverein Hannover

  • TEXTE

    Roberto Conduru, Katja Gentric, Isabelle Graw, El Hadji Malick Ndiaye, Barbara Vinken, Christoph Singler, Kathleen Rahn und Sergey Harutoonian

  • DESIGN

    Studio S/M/L, Berlin

  • DETAILS

    Deutsch/Englisch, Hardcover, 98 Seiten, 22 x 28 cm, 55 Abb. in Farbe

  • ISBN

    978-3-903320-84-0

Über dieses Produkt

Die Thematisierung der westlich-eurozentrischen, oftmals von Vorurteilen behafteten Vorstellung von »Blackness« hat in den vergangenen Jahren aufgrund vielschichtiger Ereignisse weltweit an Aktualität und Brisanz hinzugewonnen. Überwunden geglaubte soziale Konflikte innerhalb westlicher Gesellschaften – wie beispielsweise in den USA – haben ein neues Bewusstsein bei den Akteur*innen der Black Community geweckt und gleichzeitig die Vorstellung einer globalen, polyphonen Schwarzen* Kultur, des »Black Atlantic«, in den Fokus gerückt. Der »Black Atlantic« wurde als Begriff vom englischen Soziologen Paul Gilroy 1993 eingeführt. Sein Buch »The Black Atlantic: Modernity and Double-Consciousness« gilt als Schlüsselwerk der zeitgenössischen Forschung zur Kultur und Politik der afrikanischen Diaspora in der westlichen Welt. 

Schwarze Kultur ist gemeinschaftsstiftend, weil sie koloniale Amnesie hinterfragt und damit ein radikales Umdenken unserer westlichen Gesellschaften einfordert. Allzu oft wurden und werden schwarze Künstler*Innen eindimensional als Vertreter*Innen ihrer Community rezipiert und damit marginalisiert. Diese Publikation will unterschiedliche künstlerische Positionen zeigen, die Fragen aufwerfen, die für die Mehrheitsgesellschaft relevant sind: Vielschichtigkeit von Identitäten, die Ambivalenz von Sichtbarkeit und Transparenz, die Verdrängung von Geschichte im Unterrichtswesen, um nur einige wenige zu nennen. Sie entstehen vor dem Hintergrund des »Black Atlantic«, weisen aber formal und inhaltlich darüber hinaus.