Login

Du hast noch keinen Account? Registriere dich.
Hast du dein Passwort vergessen

Account erstellen

Durch die Registrierung, akzeptierst du unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Melde dich an wenn du schon einen Account besitzt.

Passwort zurücksetzen

David Reed
Vice and Reflection #2

Coverfront David Reed 1500Px S Rgb

Cool, stylish und Inbegriff der postmodernen Eighties – das war „Miami Vice“. Zu den Fans der Serie zählte damals auch der Maler David Reed (geboren 1946 in San Diego, lebt und arbeitet in New York). Für eine Ausstellung im Pérez Art Museum Miami (2016) schuf der Künstler eine neue Serie von Werken.

24,00 €

  • HERAUSGEBER

    Neues Museum Nürnberg

  • TEXTE

    Eva Kraus, Tobias Ostrander, Thomas Heyden

  • DESIGN

    Kühle und Mozer, Köln

  • Sprache

    Deutsch/Englisch

  • DETAILS

    Hardcover, 22,5 x 34 cm, 80 Seiten, 43 Abb. in Farbe

  • ISBN

    978-3-90332-013-0

Über dieses Produkt

Cool, stylish und Inbegriff der postmodernen Eighties – das war „Miami Vice“. Zu den Fans der Serie zählte damals auch der Maler David Reed (geboren 1946 in San Diego, lebt und arbeitet in New York). Für eine Ausstellung im Pérez Art Museum Miami (2016) schuf der Künstler eine neue Serie von Werken. Die vier Gemälde #658, #659, #660 und #661 beziehen sich auf ein älteres Bild von 1984/85, das sich durch satte Blau- und Gelbtöne auszeichnet. Es heißt „Vice“, nach der legendären amerikanischen Fernsehserie „Miami Vice“, die zwischen 1984 und 1989 in fünf Staffeln produziert wurde. Die extrem gestreckten Formate David Reeds verraten, welche Bedeutung die Filmästhetik für die Konstitution seiner Bilder hat. Die vier neuen Gemälde sind nun mit zugehörigen Zeichnungen, Farbstudien sowie einem Videofilm mit einer manipulierten Szene aus dem Pilotfilm zu „Miami Vice“ zum ersten Mal in Europa zu sehen.

David Reed überführte bereits Mitte der 1970er Jahre die ausdrucksgesättigte Geste des Pinselstrichs in eine artifizielle, höchst kontrollierte Darstellung des „Brushstrokes“. War die Spur der Hand im Abstrakten Expressionismus noch Ausweis der Innenschau des Künstlers, verwandelte sie David Reed in einen Gegenstand von Analyse und reflektierter Manipulation. Dies kam einer konzeptuellen Wende in der Geschichte der amerikanischen Malerei gleich.