Login

Du hast noch keinen Account? Registriere dich.
Hast du dein Passwort vergessen

Account erstellen

Durch die Registrierung, akzeptierst du unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Melde dich an wenn du schon einen Account besitzt.

Passwort zurücksetzen

Ida Applebroog
Angry Birds of America

Kmt Ida Applebroog 240X324Mm Cover U1

In der Ausstellung „Ida Applebroog“ im Kunstmuseum Thun sind erstmals Arbeiten der amerikanischen Künstlerin in einer Einzelausstellung in der Schweiz zu sehen, die Werkserie „Angry Birds of America“ (2018) sogar das erste Mal überhaupt in einer Institution. In Applebroogs Arbeiten ist die Ambivalenz zwischen Leben und Tod spürbar. Einige Vögel wirken so, als wären sie tot von einer Stromleitung gefallen. Für Applebroog sind sie eng mit ihrer Wahrnehmung der aktuellen amerikanischen Politik und der Trump-Ära verknüpft.

30,00 €

  • Herausgeber

    Kunstmuseum Thun, Helen Hirsch

  • Vorwort

    Helen Hirsch

  • Text

    Jo Applin

  • Design

    B & R / Noah Bonsma, Dimitri Reist

  • Sprache

    Deutsch/Englisch

  • Details

    Paperback, 33 x 24 cm, 60 Seiten, 40 Abb, in Farbe

  • ISBN

    978-3-903269-71-2

Über dieses Produkt

„Eine ganze Reihe von u. a. Eulen, Truthähnen, Adlern, Falken, Pelikanen, Spechten, Rotkardinälen, Gelben Finken […] warteten darauf, zu trocknen“, so Helen Hirsch, Direktorin des Kunstmuseum Thun, über ihren Besuch im Atelier von Ida Applebroog in New York im Mai 2018.

In der Ausstellung „Ida Applebroog“ im Kunstmuseum Thun sind erstmals Arbeiten der amerikanischen Künstlerin in einer Einzelausstellung in der Schweiz zu sehen, die Werkserie „Angry Birds of America“ (2018) sogar das erste Mal überhaupt in einer Institution. Applebroog liebt Vögel und interessiert sich für Ornithologie. Ihre Werke sind stark beeinflusst von den Zeichnungen des amerikanischen Ornithologen und Zeichners John James Audubon, der durch sein Buch „Birds of America“ (1827–1838), mit lebensgroßen Abbildungen der Vogelwelt Nordamerikas, bekannt wurde.

In Applebroogs Arbeiten ist die Ambivalenz zwischen Leben und Tod spürbar. Einige Vögel wirken so, als wären sie tot von einer Stromleitung gefallen. Für Applebroog sind sie eng mit ihrer Wahrnehmung der aktuellen amerikanischen Politik und der Trump-Ära verknüpft. Da sei viel Wut, viel Zorn, nicht nur bei ihr, in ganz Amerika. Ihr Gefühl, egal was sie tat, hatte mit wütenden, zornigen, toten Vögeln zu tun. Applebroog fühlte sich, als lebe sie in einer Welt, in der wir alle wütend, zornig, ja verrückt sind. Die zur Ausstellung erschienene und in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin entstandene Publikation mit einem Beitrag von Prof. Dr. Jo Applin vertieft diesen Bezug zur aktuellen Weltlage.