Login

Du hast noch keinen Account? Registriere dich.
Hast du dein Passwort vergessen

Account erstellen

Durch die Registrierung, akzeptierst du unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Melde dich an wenn du schon einen Account besitzt.

Passwort zurücksetzen

Magic Circle

Magic Circle Cover Pb

„Magic Circle“ widmet sich der feministischen Rezeption von Hexenkulturen in der zeitgenössischen Kunstproduktion. Der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Kunstraum Niederoesterreich untersucht in seinen wissenschaftlichen und künstlerischen Beiträgen, warum die Idee der Hexe als mächtige Frau, als wissende Heilerin und als widerständiges Wesen für unsere Gegenwart relevant ist.

24,00 €

  • HERAUSGEBER

    Katharina Brandl, Daniela Brugger, Christiane Krejs

  • VORWORT

    Christiane Krejs

  • TEXTE

    Katharina Brandl, Daniela Brugger, Chantal Küng, Linda Stupart

  • DESIGN

    Wolfgang Gosch

  • SPRACHE

    Deutsch/Englisch

  • DETAILS

    Paperback, 21 x 15 cm, 63 Seiten, 15 Abb. in Farbe und s/w

  • ISBN

    978-3-903228-43-6

Über dieses Produkt

Die Publikation „Magic Circle“ fragt nach den Hintergründen der gegenwärtigen queer-feministischen Rezeption von Hexen-Praxen in der Gegenwartskunst.

Die Künstlerinnen greifen mit ihren Arbeiten auf die feministischen Aneignungen des Hexenbegriffes in den 1970er Jahren zurück, beziehen aber auch mit dem erneuten Aufkommen von „witchcraft“ in zeitgenössischen feministischen und künstlerischen Bewegungen popkulturelle Strömungen mit ein. Hexen werden in diesem Kontext nicht als Personen verstanden, die zwingend „Hexerei“ praktizieren, sondern als Individuen und Kollektive, denen dieser Titel als Fremdbezeichnung und Diffamierung angeheftet wurde, sowie als Subjekte, die sich den Titel affirmativ aneignen. Bei der Faszination an Hexen geht es um die Figur einer mächtigen Frau, es geht um die Einschreibung in eine Geschichte, die sowohl eine Unterdrückungs- als auch eine Ermächtigungsgeschichte ist. Die Werke treten ideell in einen Dialog mit der aktivistisch motivierten Rezeption der Hexe in den 1970er Jahren, legen aber dennoch ihren Schwerpunkt auf die heutige Relevanz des Themas, indem Facetten wie Technologiegeschichte, Popkultur, Wissensstrukturen und gesellschaftliche Ausschlussmechanismen aufgegriffen werden.    

Die Publikation erscheint anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im Kunstraum Niederoesterreich, 23.3. – 15.5.2018