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Magische Rosinen
Die Geschichte von Mascarpone und Sahra Wagenknecht Novelle aus dem Spätkapitalismus

Starfruit Rosinen Cover

Das Buch erscheint in der Reihe »starfruit publications«, die ausgewählten zeitgenössischen Autoren und Künstlern eine Publikationsplattform für ungewöhnliche Gemeinschaftsprojekte bietet. Magische Rosinen pendelt zwischen zeitkritischen Fragestellungen und comichaftem Trash – es ist der Versuch, durch inhaltliche Überspitzung die Bedingungen gesellschaftlicher Veränderung zu hinterfragen.

17,90 €

  • Herausgeber

    Manfred Rothenberger, Institut für moderne Kunst Nürnberg

  • Text

    Joshua Groß

  • Fotografien

    Philippe Gerlach

  • Design

    Timo Reger, Nürnberg

  • Sprache

    Deutsch

  • Details

    Hardcover, 96 Seiten, 32 Abb. in s/w

  • ISBN

    978-3-922895-25-1

Über dieses Produkt

Der kleinkriminelle Musikfetischist Mascarpone und die stolz-kühne Sahra Wagenknecht, furchtlose Verfechterin einer radikalen gesellschaftlichen Sehnsucht, verfallen einander und erkennen, dass Utopien durchaus real werden können. Sie machen sich auf die Suche nach den magischen Rosinen – einem Wundermittel zur Befreiung des menschlichen Bewusstseins. Ob diese magischen Rosinen überhaupt existieren, ist fraglich. Sahra Wagenknecht: »Niemand glaubt an ihre Existenz, aber jeder will sie haben.« Der Magnetismus, der Mascarpone und Wagenknecht verbindet, führt sie auf einen wilden Trip nach New York, wo es zum Showdown kommt zwischen unbeugsamen Surfmusikern, wilden Revolutionären und haltlosen Bösewichtern.

Magische Rosinen pendelt zwischen zeitkritischen Fragestellungen und comichaftem Trash – es ist der Versuch, durch inhaltliche Überspitzung die Bedingungen gesellschaftlicher Veränderung zu hinterfragen. Während Joshua Groß in seiner Novelle auf Untergrundmythen zurückgreift, auf Verschwörungstheorien, Splatter, William S. Burroughs, Surfmusik und Kapitalismuskritik, konfrontiert Philippe Gerlach den Betrachter mit Aufnahmen von sturmverwüsteten amerikanischen Städten, die sich ebenso unweigerlich wie unostentativ mit der Geschichte von Joshua Groß verbinden.