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Sofie Thorsen
Spielplastik/Play Sculptures

Sofie  Thorsen 3x4 Front Cropped

Der Verlag für moderne Kunst und Collectors Agendapräsentieren eine neue Edition von Sofie Thorsen in Verbindung mit ihrer im Herbst 2015 erscheinenden Publikation »Spielplastiken«.

900,00 €

  • Medium

    Gefalteter Inkjet Print auf Büttenpapier

  • Größe

    30 x 42 cm

  • Edition

    20

  • Rahmen

    Schwarzer Holzrahmen

  • Preis

    Wie bei Editionen üblich, steigen die Preise mit zunehmenden Verkauf des Werkes.

  • Info

    Jede Arbeit ist ein signiertes und nummeriertes Unikat

Über dieses Produkt

Spielplastiken, von KünstlerInnen gestaltete skulpturale Spielgeräte für Kinder, nahmen in der Nachkriegszeit im Rahmen von Diskussionen zu Architektur und Urbanismus eine wichtige Rolle ein. Ausgehend von Skandinavien und den Niederlanden, verbreiteten sich Ideen zu experimentellen »Spielumgebungen«, die von einer Neubewertung der kreativen Kraft des Spiels zeugten.

Auch in Wien wurden im Rahmen eines groß angelegten »Kunst am Bau«-Programms Spielplastiken für den kommunalen Wohnbau initiiert, deren abstraktes Formen- und Farbvokabular ein utopisches Moment in die triste Architektur des Wiederaufbaus einführte. Eine Vielzahl von Wiener KünstlerInnen ließ sich von den internationalen Beispielen inspirieren. Josef Seebacher-Konzut und Josef Schagerl konnten besonders viele Entwürfe realisieren.

Ausgehend von fotografischem Archivmaterial – von diesen in den meisten Fällen wieder verschwundenen Werken –, untersucht Thorsen seit 2010 in einer fortgesetzten Werkserie die beinahe vergessene Typologie der Spielplastik mit ihrer spezifischen Verschränkung von Architektur und abstrakter Skulptur, Ästhetik und Funktion sowie Kunst und Spiel. In Zeichnungen und Installationen werden die Fotografien der Skulpturen in ihrer Zeichenhaftigkeit untersucht und gewinnen als Raumcollagen mittels Vergrößerungen und Schnitten ihre einstige skulpturale Präsenz zurück.

Die Edition basiert auf einer Kletterplastik von Josef Seebacher-Konzut. Die Faltungen der Figur ändern die ursprüngliche Form, ermöglichen eine rudimentäre 3-Dimensionalität und eröffnen ein Spiel zwischen Bild- und Leerflächen.