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Tatiana Lecomte
Anschluss

20181212 Tl Lentos Heft Lowres Verschoben

In der Ausstellung „Anschluss“ im LENTOS Kunstmuseum Linz und in der gleichnamigen, als Künstlerbuch konzipierten Publikation, beschäftigt sich die in Wien lebende Künstlerin Tatiana Lecomte mit den historischen Ereignissen in Österreich um das Jahr 1938. Lecomte forschte in Linzer Fotoarchiven und setzte eine Auswahl von historischen Fotografien zusammen, die sie durch eigene künstlerische Arbeiten ergänzte.

15,00 €

  • Herausgeber

    LENTOS Kunstmuseum Linz, Hemma Schmutz

  • Text

    Moritz Scheper

  • Design

    Dorothea Brunialti

  • Spracje

    Deutsch/Englisch

  • Details

    Paperback, 30 x 21 cm, 56 Seiten, 26 Abb. in Farbe

  • ISBN

    978-3-903269-46-0

Über dieses Produkt

In der Ausstellung „Anschluss“ im LENTOS Kunstmuseum Linz und in der gleichnamigen, als Künstlerbuch konzipierten Publikation, beschäftigt sich die in Wien lebende Künstlerin Tatiana Lecomte mit den historischen Ereignissen in Österreich um das Jahr 1938. Lecomte forschte in Linzer Fotoarchiven und setzte eine Auswahl von historischen Fotografien zusammen, die sie durch eigene künstlerische Arbeiten ergänzte. Es tauchen u.a. Aufnahmen aus dem KZ Mauthausen sowie des Brands der Linzer Synagoge während der „Reichskristallnacht“ im November 1938 auf.

Das Buch funktioniert dabei unabhängig von der Ausstellung und lässt neue Zusammenhänge zwischen den Bildern entstehen. Fotografie, die üblicherweise zur Erhaltung des kollektiven Gedächtnisses der Vergangenheit dient, wurde vom NS-Regime ästhetisiert und zur Manipulation der Massenmedien eingesetzt. Tatiana Lecomte hat mit ihrem Projekt jedoch nicht den Anspruch, das NS-Verbrechen zu dokumentieren, sondern beschäftigt sich mit dem Akt der Bildproduktion, sowie mit der Einordnung des entstandenen Materials. Sie hinterfragt die überlieferten Festschreibungen von Bedeutungen und betrachtet Geschichte und die Geschichtsschreibung als eine Konstruktion.