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Das Reich ohne Mitte

Reich Cover

Staatliche Gemeinwesen schaffen sich bildhaft Beständigkeit: Herrscherzeichen, Mahnmale, Allegorien und Tempel. Besonders an öffentlichen Orten werden Statuen zu Sinnbildern politischer Herrschaftsordnung. Wie aber steht es mit der Darstellung der Macht heute? Sind Standbilder

demokratisch vertretbar? Wie stellt sich der Staat in seiner öffentlichen Bekundung dar? Wo ist seine Mitte?

28,00 €

  • Herausgeber

    Thomas D. Trummer

  • Einleitung

    Thomas D. Trummer

  • Text

    Isabelle Hammer, Anina Huck, Sabine Idstein, Thomas D. Trummer

  • Design

    FINE GERMAN DESIGN, Frankfurt am Main, Larissa Pelka, Lilly Hummel, Carsten Wolff, Alyona Leonovich, Wim Schafspelz

  • Sprache

    Deutsch/Englisch

  • Details

    Paperback, 28 x 22 cm, 96 Seiten, zahlreiche Abb. in Farbe und s/w

  • ISBN

    978-3-903153-58-5

Über dieses Produkt

Staatliche Gemeinwesen schaffen sich bildhaft Beständigkeit: Herrscherzeichen, Mahnmale, Allegorien und Tempel. Besonders an öffentlichen Orten werden Statuen zu Sinnbildern politischer Herrschaftsordnung. Sie markieren Plätze, urbane Prägepunkte und fernsichtige Höhenzüge. Einmal aufgestellt dienen sie der zeitlosen Demonstration mit dem Nachdruck auf ihre unumstößliche Geltung. Wie aber steht es mit der Darstellung der Macht heute? Sind Standbilder demokratisch vertretbar? Wie stellt sich der Staat in seiner öffentlichen Bekundung dar? Wo ist seine Mitte?

Die Publikation erschien anlässlich der gleichnamigen Ausstellung in der Kunsthalle Mainz. Der thematische Ausgangspunkt ist das unweit von Mainz gelegenen Niederwalddenkmal. Das mächtige Mahnmal stellt die Figur der „Germania“ dar. Mit Thomas Schütte und Danh Vo werden international renommierte Künstler vorgestellt. Thomas Schüttes „Vater Staat“ von 2011 ist ein zeitgenössisches Gegenstück zur „Germania“. Der in Vietnam geborene Danh Vo stellt Fragmente der amerikanischen Freiheitsstatue in Originalgröße aus. In Kupferblech getriebene Einzelteile werden auf Paletten präsentiert, als Zeichen für die Befragung des Staates im Zeitalter von Emigration, Heimatverlust und Globalisierung.