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Tina Lechner
Susan told me

Tina Lechner Susan

Tina Lechner ist eine Verfechterin der analogen Fotografie und nutzt ihre Kamera als Werkzeug zur Erkundung von Identität und Darstellung von Subjektivität, wobei sie das Augenmerk auf eine apokalyptische Sicht der späteren Postmoderne lenkt. Während die auf den Fotos erfassten Oberflächen eine starke Wirkung besitzen – das Spektrum der Möglichkeiten der Schwarz-Weißfotografie wird hier vollkommen ausgeschöpft – ist der menschliche Körper von selbstproduzierten und ausgesprochen irritierenden Requisiten bedeckt und suggeriert eine seltsame Form von science-fiction-hafter Wiedergeburt, die die kulturelle Konstruktion von Weiblichkeit untergräbt.

38,00 €

  • Herausgeber

    Tina Lechner

  • Texte

    Kathy Battista, Sven Beckstette, Marlies Wirth

  • Design

    PEACH, Vienna; Tina Lechner

  • Sprache

    Englisch

  • Details

    Hardcover, 25 x 33 cm, 204 Seiten, 123 Abb. in Farbe und s/w

  • ISBN

    978-3-903269-52-1

Über dieses Produkt

Tina Lechner ist eine Verfechterin der analogen Fotografie und nutzt ihre Kamera als Werkzeug zur Erkundung von Identität und Darstellung von Subjektivität, wobei sie das Augenmerk auf eine apokalyptische Sicht der späteren Postmoderne lenkt. Während die auf den Fotos erfassten Oberflächen eine starke Wirkung besitzen – das Spektrum der Möglichkeiten der Schwarz-Weißfotografie wird hier vollkommen ausgeschöpft – ist der menschliche Körper von selbstproduzierten und ausgesprochen irritierenden Requisiten bedeckt und suggeriert eine seltsame Form von science-fiction-hafter Wiedergeburt, die die kulturelle Konstruktion von Weiblichkeit untergräbt. Ihr Werk scheint der Überzeugung zu entspringen, dass die Menschheit die Kontrolle über ihre Kreaturen verloren hat, insofern wird der weibliche Körper, der zwar Kern ihrer Bilder bleibt, in einer Verbindung aus Elementen des Magischen und der Cyborg-Identität zur retro-futuristischen Skulptur, die die Grenzen zwischen dem Menschlichen und dem Leblosen verwischt.

Tina Lechners Arbeiten sind eine zeitlose Verschmelzung von stilistischen Optionen, Techniken und kulturellen Bezügen, die ihnen ihre einzigartige und eindrucksvolle Ausstrahlung verleiht. Ihr gelingt die Zusammenführung der dualen Diskurse der Fotografie über Objekt und Bild, wobei sie das „Entweder-oder“ vermeidet und die Idee von Ernst Gombrichs „Entweder-und“ aufgreift. Ihre achronische Bildsprache verweist auf die frühen 1920er und 30er Jahre, allerdings erhält sie durch die Umgestaltung dieser eindeutigen visuellen Kodifizierung ihre Originalität.