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Unmapping the Renaissance

Unmapping The Renaissance Cover
Die Stadt Florenz gilt als Wiege der Renaissance, jener Wiedergeburt antiker Orientierungen und Beginn einer europäischen Neuzeit. Dass die Renaissance in einer Kombination von ökonomisch-kommerzieller Macht sowie Sprach- und Zeichenhegemonie auch die Kolonialisierung außereuropäischer Welten betrieb, scheint in der „Wiege der Renaissance“ auf den ersten Blick bis heute kaum der Rede wert.

25,00 €

  • Herausgeber

    Angelika Stepken, Eva-Maria Troelenberg, Mariechen Danz

  • Einleitung

    Angelika Stepken, Eva-Maria Troelenberg

  • Text

    Walter D. Mignolo, Ida Giovanna Rao, D. Medina Lasansky, Maria Thereza Alves, Andreas Siekmann, Adam Herring, Liz Glynn, Carlin Wing

  • Performance

    Mariechen Danz, Johannes Paul Raether, Gabriel Rossell Gantillán

  • Design

    Axel Feldmann, Sam Shepherd, Alexa Spors, objectif

  • Sprache

    Englisch

  • Details

    Paperback, 24,2 x 17,3 cm, 244 Seiten, 123 Abb. in Farbe, 5 Abb. in s/w

  • ISBN

    978-3-903131-86-6

Über dieses Produkt

Die Stadt Florenz gilt als Wiege der Renaissance, jener Wiedergeburt antiker Orientierungen und Beginn einer europäischen Neuzeit. Dass die Renaissance in einer Kombination von ökonomisch-kommerzieller Macht sowie Sprach- und Zeichenhegemonie auch die Kolonialisierung außereuropäischer Welten betrieb, scheint in der „Wiege der Renaissance“ auf den ersten Blick bis heute kaum der Rede wert.

In den letzten Jahren formierte sich vor dem Hintergrund eines übergreifenden »transcultural turn« allerdings auch ein zunehmendes Bewusstsein für die damit verbundenen Kategorien und Wahrnehmungsprozesse. Postkolonial gedachte Ansätze fragen etwa nach der Rolle des lateinischen Alphabets, des Buchdrucks, der Sprache oder bestimmter sozialer Ideale, auf deren Rückseite sich Enteignungs-, Kanonisierungs- und Hierarchisierungsprozesse von Kultur, Erinnerung und Raum vollzogen und im Nachleben des Renaissance-Narrativs bis heute vollziehen können.

Das Symposium „Unmapping the Renaissance“ folgt in diesem Sinne kritischen Neuvermessungen der mentalen Landkarte eines kanonischen und kanonisierenden Kultur- und Epochenbegriffs.

Die Veranstaltung wird konzipiert und durchgeführt als eine Kooperation zwischen der Villa Romana Florenz und der Max Planck Research Group „Objects in the Contact Zone – The Cross-Cultural Lives of Things“ am Kunsthistorischen Institut in Florenz – Max-Planck-Institut. Das Symposium findet an verschiedenen Orten in Florenz statt. Die Publikation erscheint begleitend zu dem Symposium.