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Isolde Loock
HENRY LAMPE Künstlerpublikation in 2 Bänden

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HENRY: Who is Henry Vol. 1 „Porträt eines Unbekannten“

Isolde Loock erklärt die Wohnung ihres verstorbenen Freundes zum ‘objet trouvé’, alles bleibt im Originalzustand. Sie lädt sieben Künstler_innen ein, dort jeweils eine Zeitlang zu wohnen, um sich ein Bild von ihm zu machen, das „Porträt eines Unbekannten”.

LAMPE: Who is Henry Vol. 2 „Porträt eines Freundes“

In ihrem „Porträt eines Freundes“ benutzt Isolde Loock die Fotos und Schätzwerte eines vereidigten Versteigerers vom Inventar der Wohnung. Dieser merkantilen Sichtweise stellt sie persönliche Notizen und Tagebucheinträge des Verstorbenen als imaginiertes Selbstporträt gegenüber.

32,00 €

  • HERAUSGEBER

    Isolde Loock mit Anne Thurmann-Jajes, Zentrum für Künstlerpublikationen in der Weserburg Museum für moderne Kunst

  • TEXTE

    Anne Thurmann-Jajes

  • PORTRÄTS

    Achim Bertenburg, Claudia Cristoffel, Craig Havens, Isolde Loock, M. O. Rüdiger, Sandy Volz, Doris Weinberger, Sabine Wewer

  • Gespräch

    Wolfgang Ullrich mit Isolde Loock

  • DESIGN

    Marion Kliesch

  • Sprache

    Deutsch

  • DETAILS

    Leinen Hardcover, 2 Bände in einem Kauf, 164 + 160 Seiten, 23,5 x 16,9 cm, 129 Abb. in Farbe

  • ISBN

    978-3-903320-47-5

Über dieses Produkt

In der Künstlerpublikation HENRY begleiten wir die Gäste dabei, sich selbst gedanklich und physisch in die ‚Hülle‘ einer fremden Person zu begeben, die eben noch hier lebte und nie mehr zurückkehren wird: „Die besondere Gelegenheit, in die intimen Bereiche eines Menschen eindringen zu können, ohne daran gehindert zu werden, ja sich gerade dazu aufgefordert zu fühlen, wird gerechtfertigt durch das künstlerische Vorhaben. Die Künstler_innen haben sich dabei einer außergewöhnlichen Situation ausgesetzt bis dahin, im Bett des Verstorbenen zu schlafen. Alle Dinge waren unverändert geblieben, der Anrufbeantworter blinkte nach wie vor.“ (Dr. Anne Thurmann-Jajes).

Das Buch HENRY gehört zu dem Buch LAMPE wie der Vorname zum Nachnamen einer Person. Legt man die beiden Bücher nebeneinander und schlägt sie wahllos auf, entfaltet sich der Charme eines unerwarteten Zwiegesprächs. Jene Gegenwart des Außergewöhnlichen im Gewöhnlichen. Ein Vexierspiel zwischen fremdem Blick und Selbstbetrachtung.

LAMPE ist ein imaginiertes Selbstporträt, anhand der Aufzeichnungen des Freundes. Der ‚vertraute‘ Blick auf den Verstorbenen: ‚The True Story‘. Die Geschichte anhand der Dokumente. Sein eigener Blick auf sich und die Welt und gleichzeitig sein intimes Krebsjournal. Ausgangspunkt und Gerüst sind 72 nummerierte Fotografien eines staatlich vereidigten Versteigerers vom Inventar der Wohnung. Dazu die Liste mit dem jeweiligen Schätzwert der Gegenstände. Aus diesen Originalfotos und dem Konvolut aus gefundenen Notizen und Briefen des Verstorbenen sowie fiktiven Tagebüchern entsteht eine schillernde Bild-Text-Montage.