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Jochen Gerz
The Walk. Keine Retrospektive

Gerz Walk Cover

Jochen Gerz arbeitet seit dem Ende der 1960er Jahre mit neuen Medien. Nach mehreren documenta-Beiträgen sowie seiner Teilnahme 1976 (mit Beuys und Ruthenbeck) an der 37. Biennale von Venedig im Deutschen Pavillon arbeitet er seit Mitte der 1980er Jahre im öffentlichen Raum an gesellschaftlichen Prozessen. Im Zentrum dieser Arbeit steht die Öffentlichkeit selbst, ohne deren Teilnahme seine Kunst nicht mehr entstehen kann.

24,00 €

  • Herausgeber

    Söke Dinkla

  • Texte

    Söke Dinkla, Jochen Gerz, Claudia Posca, Sonja Rothweiler

  • Design

    büro uebele visuelle kommunikation, Stuttgart

  • Sprache

    Deutsch/Englisch

  • Details

    Paperback, 35 x 25 cm, 196 Seiten, zahlreiche Abb. in Farbe

  • ISBN

    978-3-903269-72-9

Über dieses Produkt

„‚THE WALK‘ von Jochen Gerz ist Arbeit an der Demokratie.“ (Thomas Krützberg, Kulturdezernent der Stadt Duisburg)

Jochen Gerz arbeitet seit dem Ende der 1960er Jahre mit neuen Medien. Nach mehreren documenta-Beiträgen sowie seiner Teilnahme 1976 (mit Beuys und Ruthenbeck) an der 37. Biennale von Venedig im Deutschen Pavillon arbeitet er seit Mitte der 1980er Jahre im öffentlichen Raum an gesellschaftlichen Prozessen. Im Zentrum dieser Arbeit steht die Öffentlichkeit selbst, ohne deren Teilnahme seine Kunst nicht mehr entstehen kann.

Die textuelle Installation „THE WALK“ im Lehmbruck Museum Duisburg führt über eine Fußgängerbrücke entlang der Glasfassade der Institution. Der darin zu lesende Text verbindet Arbeit und Leben des 1940 in Berlin geborenen Künstlers aus acht Dekaden Zeitgeschichte. Fragen danach, wohin die Geschichte geht oder wie bin ich Teil in ihr und im öffentlichen Leben, werden aufgeworfen.

Für die Arbeit wurden vom Museum in Zusammenarbeit mit der Handwerkervereinigung Duisburg zehn Flüchtlinge angeheuert, die den Aufbau begleiteten und die Zuschauerinnen und Zuschauer durch die Ausstellung führten. Teil der künstlerischen Arbeit ist die Teilhabe an ihren Erfahrungen, Wünschen und Träumen. Für die Publikation hat Jens Dirksen (Westdeutsche Allgemeine Zeitung), Interviews mit ihnen geführt, von denen fünf auch in der WAZ erschienen sind.